Porzellan

Porzellan auch weißes Gold genannt

verwendet glasiert und auch unglasiert als Gebrauchsgegenstand in unserem Haushalt.

Was viele nicht wissen man unterscheidet 2 Arten von Porzellan Weich und Hartporzellan, welche sich durch die Zusammensetzung der Materialien und die Brenndauer unterscheiden. Das Hartporzellan ist gegen Temperaturschwankungen unempfindlich. Hartporzellan besteht aus 50 % Kaolin, 25 % Quarz und 25 % Feldspat. Weichporzellan besteht aus 25 % Kaolin, 45 % Quarz und 30 % Feldspat.

Rohling

Herstellung des Rohling unterscheidet man 2 Arten das Gießverfahren, hier werden alle Hohlkörperprodukte hergestellt oder Herstellung an Drehautomaten, dort werden Teller gefertigt.

Seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wird hauptsächlich mit isostatischen Trockenpressen Flachgeschirr aus Porzellangranulat trocken gepresst. Für Hohlgeschirr wird im so genannten Spritzgießverfahren – ähnlich wie bei der plastischen Kunststoffverformung – flüssige Porzellanmasse unter sehr hohem Druck in Kunststoffformen eingespritzt. Diese Formen sind porös und leiten das Wasser aus dem Schlicker ab. Dadurch „wächst“ an der Formwand nach einigen Minuten ein weicher, aber zur weiteren Verarbeitung ausreichend fester Rohling, der vorsichtig getrocknet werden muss.

Brand

Nach der Herstellung des Rohlings erfolgt bis zu einem 20 stündigen Schühbrand bis zu 1000 Grad.

Nachdem ersten Brand sorgt die Porosität dazu das sich die Glasur mit dem Werkstück verbindet. Nach der Glasur erfolgt der Glattbrand. Die Glasur schmilzt und überzieht das Werkstück mit einer schützenden Außenhaut

Nach dem Glattbrand kann weißes Porzellan welches mit einer Unterglasur versehen wurde gebraucht werden.

Weite Verbreitung erlangte die sogenannte Inglasur wobei in weiteren Verarbeitungsschritten das Dekor aufgebracht wird. Dies kann entweder durch Aufbringung vorgefertigter, gedruckter Dekorfolien oder durch Handbemalung erfolgen. Üblich ist auch die Verzierung mit Dekoren aus Edelmetallen wie Gold oder Platin.

Massenproduktion

Das 20. Jahrhundert ist in der Porzellanherstellung vor allem geprägt durch die zunehmende Industrialisierung. Die Einführung von Tunnelbrandöfen und Maschinen zur Fertigung einfacher Teile rationalisieren den Produktionsprozess und machen Porzellan endgültig zum Massenprodukt. Aufgrund der schwierigen Herstellung komplexer Formen (Kannen, Henkeltassen) und der teilweise aufwändigen Dekorierung ist die Herstellung aber bis heute nicht vollständig automatisierbar.

 

 

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